Protestieren Sie mit: Unter
www.nabu.de
finden Sie Informationen und das
Formular für eine Protest-E-Mail, die Sie nur ausfüllen und abschicken
müssen.
Tierfang wie im Mittelalter unter dem Deckmäntelchen der Wissenschaft: Im
Landkreis Leer (Niedersachsen) wurden Krähenmassenfallen aufgestellt, in
denen die Vögel gefangen und dann erschlagen werden. Solche Fallen sind nach
dem EU-Vogelschutz-Richtlinien zwar verboten, doch das Niedersächsische
Landwirtschaftsministerium hat eine Ausnahmegenehmigung erteilt, da das
Institut für Wildtierforschung (IWFo) die Tötung der Vögel als
wissenschaftliche Forschung bezeichnet. Erforscht werden soll, ob der
Fallenfang "die Bestandsdichte der Rabelvögel und Elstenr
effizient
verringern kann". Der Vorsitzende des IWFo, Prof. Dr. Dr. habil. Klaus
Pohlmeyer, ist gleichzeitig der Vorsitzende der Jägerschaft Niedersachsen,
die ganze Arbeit geleistet hat: Tausende Rabenkrähen und Elstern wurden
bereits getötet. Der NABU-Niedersachsen kämpft gegen die Fallenjagd, der
auch andere, zum Teil vom Aussterben bedrohte Singvögel zum Opfer allen.
Herzliche Grüße
Anita Albrecht