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BP hat sich
eines gigantischen Verbrechens gegenüber der Natur und der Menschheit
schuldig gemacht. Was sich im Golf von Mexiko abspielt, ist eine der größten
von Menschen verursachten Naturkatastrophen der Geschichte. Abgesehen von
den wirtschaftlichen Schäden für die Millionen von Menschen der Küstengebiete
im Golf von Mexiko, wird die gigantische Ölpest Milliarden Meeresbewohner
das Leben kosten und einzigartige Naturräume unter und über Wasser für
Jahrzehnte in eine stinkende und verteerte Todeszone verwandeln.
Nach etlichen
missglückten Versuchen, das Desaster in den Griff zu bekommen, fließen
immer noch Tag für Tag zig Tonnen Öl ins Meer. Im schlimmsten Fall wird
es jahrelang sprudeln, die Florida-Landzunge umrunden und in den Golfstrom
gelangen, der die „schwarze Pest“ über die Azoren- und Atlantik-Strömungen
nach Europa und Nordafrika transportiert. Wenn das geschieht, wird
diese maritime Umweltkatastrophe apokalyptische Ausmaße annehmen.
Die Ölpest
im Golf von Mexiko geht uns alle an. Ein weiterer Teil dieses Planeten ist
der Geldgier zum Verhängnis geworden.
Lassen Sie sich Ihre Erde nicht weiter kaputtmachen!
Wenn es um Öl
geht, mutieren die Parlamente zu einem Kartell des Schweigens und
Wegsehens. Die Politik hat bisher versagt, weil die politisch
Verantwortlichen die Handlanger der Öl-Multis sind. Was im Golf von
Mexiko heute stattfindet, kann sich morgen schon in der Nordsee
wiederholen.
Wenn die
Politik versagt, muss das Volk auf die Barrikaden gehen! Als Verbraucher können
Sie BP die "rote Karte" beim
Tanken zeigen. Sie können damit den Schuldigen dieser Umweltkatastrophe
an seiner empfindlichsten Stelle treffen und damit abstrafen.
Wir dürfen
nicht zum Boykott aufzurufen, weil wir im Gegenzug mit Klagen rechnen müssen.
Wir können
Sie aber auf Ihre Möglichkeiten hinweisen.
In
Deutschland gibt es neben einer Handvoll BP-Tankstellen noch rund 2400
Aral-Tankstellen, die seit 2002 Eigentum des Konzerns sind.
Castrol ist
eine Tochterfirma von BP, die Produkte unter diesem Namen in Deutschland
vertreibt.
Nach einer
repräsentativen Umfrage spricht sich die Mehrheit der Deutschen bereits für
einen Boykott von BP aus.
Drei Viertel
der Befragten befürworten, auf unbestimmte Zeit nicht mehr bei der
BP-Tochter Aral zu tanken oder einzukaufen.
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