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Hinrichtungen im Iran |
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Bitte um die Unterstützung, in dem Sie die folgende
Petition unterschreiben.
Zur
Petition!!!
Im Namen von Gefangenen und deren Angehörigen bedanken wir uns im
Voraus. |
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Verehrter Generalsekretär der vereinten Nationen, Herr Ban
Ki-moon,
hiermit möchten wir Sie bitten, der Situation von politischen Gefangenen
im Iran, deren Verurteilungen - besonders den der kürzlich verurteilten
Personen - mehr Beachtung zu schenken. Wir bitten Sie außerdem, sich dafür
einzusetzen, dass diese Urteile schnellstens zurückgenommen werden.
In den letzten Tagen wurden fünf politische Gefangene zum Tode
verurteilt... |
Einer von Ihnen ist Mohammad Reza Ali Zamani. Er ist einer
der Personen, der wegen der angeblichen Teilnahme an den Protesten gegen
das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen von 12. Juni vor dem Teheraner
Revolutionsgericht stand und zum Tode verurteilt wurde. Mohammad Reza Ali
Zamani wurde außerdem beschuldigt, der „monarchischen Vereinigung“
anzugehören. Herr Zamani wurde jedoch bereits vor dem Ausbruch der
Proteste verhaftet und war zur besagten Zeit im Gefängnis.
Unter den verurteilten Personen befinden sich des Weiteren: Arash
Rahmanipour, Hamed Rahmaninejad und Davoud Faricheh Mirardebili, die wegen
ihrer angeblichen Mitgliedschaft in der „monarchischen Vereinigung“
verurteilt wurden, sowie Nasser Abdolhosseini mit dem Vorwurf der
Mitgliedschaft bei den Volks-Mojahedin (MEK).
Die Nachrichten aus dem Iran lassen vermuten, dass diese Urteile eine neue
Welle von politischen Hinrichtungen einleiten sollen.
Wie bitten Sie daher darum, erforderliche und notwendige Maßnahmen gegen
diese Urteile und die Situation in den iranischen Gefängnissen
einzuleiten.
Die Verachtung der Menschenrechte verfügt in der islamischen Republik über
eine lange Tradition und hat seit den offensichtlichen Manipulationen bei
den Präsidentschaftswahlen, ein gefährliches Ausmaß erreicht. In den
Schauprozessen, die seit den Protesten nach den Wahlen stattfinden und
allen Menschenrechten entgegen stehen, wurden die Angeklagten massiv
eingeschüchtert und zu Geständnissen gezwungen. Diese erzwungenen Geständnisse
haben keinen juristischen Wert.
Das iranische Regime bediente sich hierbei verschiedener Foltermethoden.
Viele der Gefangenen wurden massiv physisch und psychisch gefoltert. Dabei
fanden Vergewaltigungen statt oder die Gefangenen wurden durch Druckausübung
auf ihre Angehörigen erpresst.
Es gibt viele Zeugenaussagen, die solche Vorgänge und die Verletzungen
der Menschenrechte belegen. Als Beispiel sei hier der Bericht des Herrn
„Nowak“ (UN Sonderbeauftragter) angeführt, der die Situation in
iranischen Gefängnissen beschrieben hat.
Verehrter Herr Generalsekretär, wir bitten Sie darum nicht zuzulassen,
dass die Verletzung der Menschenrechte im Iran durch die Verhandlungen über
das iranische Atomprogramm in Vergessenheit geraten.
Wir fordern, dass Sie alle Ihre verfügbaren Mittel einsetzen, damit die
verhängten Todesurteile nicht vollstreckt werden. Des Weiteren ist eine
baldige Entsendung von UN-Beauftragten in den Iran dringend erforderlich,
damit Untersuchungen über die Lage der politischen Gefangenen im Land so
schnell wie möglich stattfinden können.
Mit freundlichen und allerbesten Grüßen
Frau Navi Peylai, Menschenrechtskommissarin der Vereinten Nationen
ZUR
PETITION |
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Geschrieben am Tuesday, 09.February. @ 17:45:29 CET von lozen :: |
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