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Protest ist, wenn
ich sage, das und das passt mir nicht.
Widerstand ist, wenn ich dafür sorge, dass das, was mir nicht passt,
nicht mehr geschieht. 
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Trailer´s
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Für einen Bissen Fleisch nehmen wir einem Tier die Sonne und das Licht
und ein bisschen Leben und Zeit, an dem sich zu erfreuen
seine Bestimmung gewesen wäre. |
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Wieder schwere Vorwürfe gegen IAMS (Eukanuba etc.) |
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Boykottiert IAMS/Eukanuba!
Die glücklichen Tiere in der Iams/Eukanuba-Werbung sind Lichtjahre von
den Hunden in den Labors entfernt, die Iams/Eukanuba für Ernährungsstudien
benutzt hat.
Eine Ermittlerin von PETA nahm in dem Labor einen Job an und fand:
-Hunde, die tot in ihrem Käfig lagen
-dunkle, verliesartige Zwinger, in denen es im Sommer stickig und im
Winter eisig kalt war
-Hunde, die vor Einsamkeit und Langeweile sich endlos in ihren kleinen
Verliesen im Kreis drehten
-Hunde, die auf kalten Betonboden geworfen wurden, nachdem ihnen große
Muskelstücke aus den Beinen geschnitten worden waren
-Hunde, denen Röhren in den Hals gestopft wurden, um sie zu zwingen,
Pflanzenöl zu schlucken
-Hunde mit so schlimmem Zahnstein, dass sie nur unter Schmerzen essen
konnten
-Veterinärtechniker mit mangelhafter Ausbildung und Erfahrung, die
invasive Eingriffe vornahmen
Bitte kauft nur Futtermittel, für das keine Tierversuche gemacht werden.
Eine Firmenliste befindet sich auf
www.iamsgrausam.de
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Geschrieben von lozen am Monday, 21.June. @ 16:31:11 CEST (80 mal gelesen) :: (mehr... | 3540 mehr Zeichen | Kommentare? | Punkte: 0) |
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Drei juristische Erfolge für die Tiere |
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| Die Polizei hatte dem Verein »die
Tierfreunde« mehrfach verboten, Tierschutzfilme in Fußgängerzonen offen
zu zeigen. Fünf Jahre dauerte ein Rechtsstreit, den die Tierfreunde in
erster Instanz sogar verloren. Jetzt hat das Oberverwaltungsgericht Münster
aber entschieden,
dass die Filme gezeigt werden dürfen – u.a. unter der Begründung, »dass
ein vom Elend der Welt unbeschwertes Gemüt des Bürgers kein Belang ist,
zu dessen Schutz der Staat Grundrechtspositionen [der freien Meinungsäußerung]
einschränken darf«... |
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Geschrieben von lozen am Monday, 21.June. @ 16:21:30 CEST (51 mal gelesen) :: (mehr... | 3393 mehr Zeichen | Kommentare? | Punkte: 0) |
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Bundesweiter Protestaufruf gegen die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht |
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Sachsen will auf Druck der Jägerlobby den Wolf ins Jagdrecht aufnehmen.
Wir protestieren aufs Schärfste gegen die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht.
Unter den Mailadressen findet ihr ein Schreiben, das wir an die verschiedenen Stellen verschicken wollen.
Bitte verwendet dieses Schreiben oder erstellt selbst einen Text auf und verschickt ihn an alle nachfolgend benannten Mail-Adressen.
Der Wolf darf nicht ins Jagdrecht.
Kommt Sachsen damit durch, werden andere Bundesländer folgen... |
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Geschrieben von lozen am Monday, 21.June. @ 16:14:11 CEST (49 mal gelesen) :: (mehr... | 20871 mehr Zeichen | Kommentare? | Punkte: 0) |
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"Wir tragen schwarz, solange das Öl fließt!" |
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Im Golf von Mexiko droht eine der schlimmsten Umweltkatastrophen aller
Zeiten. Stan Minasian, Experte der Ozean-Gesellschaft in San Francisco:
„Das ist ein Desaster jenseits jeden Ausmaßes, das ich je erlebt habe.“
Mit dieser Aktion möchten wir ein Zeichen setzen! Dieses Zeichen soll
unsere Trauer und Verzweiflung über diese verheerende Mitweltkatastrophe
sichtbar machen und als Mahnung gelten. Als Mahnung dafür, dass unser
vernichtender Umgang mit Mensch, Tier und Natur ein Ende haben muss.
Tragt jeden Tag eine schwarze Schleife, solange das Öl fließt. Ihr könnt
sie am Handgelenk, am Finger, am Knöchel, um den Hals - überall dort, wo
man sie gut sieht - tragen. Außerdem könnt ihr zusätzlich eine schwarze
Schleife an der Antenne eures Autos, am Fahrrad, am Rucksack usw.
befestigen. Seid kreativ!
Wenn es zur Fußballweltmeisterschaft so viele Menschen schaffen - nur fürein Spiel - Fahnen überall sichtbar zu machen,
dann wird es uns erst recht gelingen, eine Welle in SCHWARZ um die Erde zu schicken.
Bitte helft alle, diese Aktion zu verbreiten und macht mit!!!
Herzlichen Dank für die Unterstützung!
Regina Kowalzick und Sabine Luppert
Eine Gemeinschaftsaktion von
Initiative SCHULE UND TIERSCHUTZ
SCHÜLER FÜR TIERE E.V.
Bildungsinitiative ACHTUNG MITWELT
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Geschrieben von lozen am Monday, 21.June. @ 15:56:48 CEST (40 mal gelesen) :: (Kommentare? | Punkte: 0) |
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Umweltzerstörung hat einen neuen Namen: BP |
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BP hat sich
eines gigantischen Verbrechens gegenüber der Natur und der Menschheit
schuldig gemacht. Was sich im Golf von Mexiko abspielt, ist eine der größten
von Menschen verursachten Naturkatastrophen der Geschichte. Abgesehen von
den wirtschaftlichen Schäden für die Millionen von Menschen der Küstengebiete
im Golf von Mexiko, wird die gigantische Ölpest Milliarden Meeresbewohner
das Leben kosten und einzigartige Naturräume unter und über Wasser für
Jahrzehnte in eine stinkende und verteerte Todeszone verwandeln.
Nach etlichen
missglückten Versuchen, das Desaster in den Griff zu bekommen, fließen
immer noch Tag für Tag zig Tonnen Öl ins Meer. Im schlimmsten Fall wird
es jahrelang sprudeln, die Florida-Landzunge umrunden und in den Golfstrom
gelangen, der die „schwarze Pest“ über die Azoren- und Atlantik-Strömungen
nach Europa und Nordafrika transportiert. Wenn das geschieht, wird
diese maritime Umweltkatastrophe apokalyptische Ausmaße annehmen.
Die Ölpest
im Golf von Mexiko geht uns alle an. Ein weiterer Teil dieses Planeten ist
der Geldgier zum Verhängnis geworden.
Lassen Sie sich Ihre Erde nicht weiter kaputtmachen!
Wenn es um Öl
geht, mutieren die Parlamente zu einem Kartell des Schweigens und
Wegsehens. Die Politik hat bisher versagt, weil die politisch
Verantwortlichen die Handlanger der Öl-Multis sind. Was im Golf von
Mexiko heute stattfindet, kann sich morgen schon in der Nordsee
wiederholen.
Wenn die
Politik versagt, muss das Volk auf die Barrikaden gehen! Als Verbraucher können
Sie BP die "rote Karte" beim
Tanken zeigen. Sie können damit den Schuldigen dieser Umweltkatastrophe
an seiner empfindlichsten Stelle treffen und damit abstrafen.
Wir dürfen
nicht zum Boykott aufzurufen, weil wir im Gegenzug mit Klagen rechnen müssen.
Wir können
Sie aber auf Ihre Möglichkeiten hinweisen.
In
Deutschland gibt es neben einer Handvoll BP-Tankstellen noch rund 2400
Aral-Tankstellen, die seit 2002 Eigentum des Konzerns sind.
Castrol ist
eine Tochterfirma von BP, die Produkte unter diesem Namen in Deutschland
vertreibt.
Nach einer
repräsentativen Umfrage spricht sich die Mehrheit der Deutschen bereits für
einen Boykott von BP aus.
Drei Viertel
der Befragten befürworten, auf unbestimmte Zeit nicht mehr bei der
BP-Tochter Aral zu tanken oder einzukaufen.
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Geschrieben von lozen am Monday, 21.June. @ 15:49:02 CEST (48 mal gelesen) :: (Kommentare? | Punkte: 0) |
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Impfstoff gegen Schweinegrippe |
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Wer es noch nicht weiß:
Die beiden Impfstoffe gegen die so genannte "Schweinegrippe" Pandemrix®
und Focetria®, enthalten als Adjuvans (Wirkverstärker) Squalen.
Beim Menschen ist Squalen bei den US-Soldaten des ersten Golfkriegs als
Impfverstärker eingesetzt worden. 23-27%, also jeder Vierte von ihnen und
auch solche, die zu Hause blieben(!), bekamen die
sog. Golfkriegskrankheit, mit chronischer Müdigkeit, Fibromyalgie
(Muskelrheuma), neben Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen,
persistierenden Kopfschmerzen, Erschöpfung und ausgedehnten Schmerzen
charakterisiert. |
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Geschrieben von lozen am Tuesday, 09.March. @ 16:30:47 CET (227 mal gelesen) :: (mehr... | 2295 mehr Zeichen | Kommentare? | Punkte: 0) |
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Protestaufruf gegen Kopfprämie für Füchse in Sachsen |
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Liebe Tierschutzfreunde,
vor wenigen Tagen wurde an einer Landstraße mitten im Freistaat Sachsen
ein angefahrener Fuchs gefunden, deren Ohrspitzen abgeschnitten waren.
Dieser Fuchs lebte noch, sein Rückgrat war gebrochen, aber er konnte die
Vorderläufe noch bewegen.
Die Ohrspitzen hatte man ihm bei lebendigem Leib abgeschnitten!
Der Grund: In Sachsen bekommt derzeit jeder Jäger gegen
Vorlage der Ohrspitzen eines Fuchses als Tötungsnachweis vom Land eine Prämie
von 20 Euro.
Es ist unfassbar. Und für ein zivilisiertes Land, wie es auch Sachsen
seit der Wiedervereinigung sein will, ist es ein Skandal. |
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Geschrieben von lozen am Tuesday, 09.March. @ 16:21:49 CET (184 mal gelesen) :: (mehr... | 3488 mehr Zeichen | Kommentare? | Punkte: 0) |
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Jägerprüfung künftig auch online |
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Dresden
Anwärter auf den Jagdschein können ihre schriftliche Prüfung künftig
auch im Internet ablegen.
Zur nächsten Jäger- und Falknerprüfung im Mai soll das Online-Verfahren
zur Verfügung stehen, teilt das Umweltministerium mit.
Mit einer Übungsprüfung können sich die Anwärter
ebenfalls im Internet vorbereiten.
Die entsprechende Seite werde in dieser Woche freigeschaltet. Die
Online-Prüfung soll die Auswertung der Ergebnisse erleichtern. dpa/SvD
http://www.lr-online.de/nachrichten/sachsen/Jaegerpruefung-kuenftig-auch-online;art1047,2840225 |
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Anmerkung: Wer bitte soll hier
noch kontrollieren können, wer da die Prüfung macht. In der anonymität
des Internets kann Jeder für einen Bewerber die Prüfung ab legen.
So wird in Zukunft also entschieden, WER in Deutschland schwer bewaffnet
durch unsere Wälder rennen darf, ohne Garant darauf, das zumindest die
Minimalanforderung an den Waffenträger gestellt wurde.
Nicht mal ein Polizist kommt so leicht an eine Waffe.
Was bitte ist los in diesem Land?
Ich fasse es nicht... |
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Geschrieben von lozen am Tuesday, 09.March. @ 16:03:08 CET (180 mal gelesen) :: (Kommentare? | Punkte: 1) |
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MeatOut 2010: Aktionen in Leer (Ostfriesland) |
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20.03.2010
Stimmen der Tiere e.V.
unART Ostfriesland e.V.
12:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Flyeraktion in der Innenstadt von Leer
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21.03.2010
Veranstalter:
Stimmen der Tiere e.V.
unART Ostfriesland e.V,
Vegane Leckereien:
Veganerei Jemgum
Von 16 Uhr bis 22 Uhr Aktionstag im Alten Teehaus
Veranstaltungsort: Deichstr. 26, 26789 Leer.
Filmvorführungen, vegane Leckereien, Infostand u.m.
Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen.
Im besonderen möchten wir uns bei dem Verein unART Ostfriesland e.V. für ihre Ünterstützung und Hilfe bedanken,
die uns neben der aktiven Hilfe, auch die Räumlichkeiten für diesen Aktionstag kostenlos zur Verfügung stellen.
http://www.unart-ostfriesland.de |
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Geschrieben von lozen am Monday, 01.March. @ 21:25:21 CET (196 mal gelesen) :: (Kommentare? | Punkte: 0) |
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Hier meine Antwort Herr Benduhn... |
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| ...zu ihren Brief an mich und wohl
noch andere erstaunte Menschen, der den Deckmantel einer
Artenschutzvereinigung trägt, aber mal wieder Ausgeburt von Jägern ist: |
1. Das gerade Sie als Jäger,
Menschen die unbewaffnet sind und für das Leben einstehen mit Gutmenschen
bezeichnen ist eine unglaubliche Frechheit.
Nicht wir Tierrechtler, Jagdgegner und Tierschützer sind es, die schwer
bewaffnet, mit scharfer Munition, Krieg spielend, durch öffentliche Wälder
rennen, schwer bewaffnet Privatgrundstücke stürmen, um alles ab zu
knallen was lebt und dann auch noch Passanten und Besitzer/Mieter der
Grundstücke bedroht (O-Ton Jäger aus Jemgum, Revier Böhmerwold: Du
solltest in Zukunft gut auf dein Kind achten, wenn es auf der Schaukel im
Garten sitzt, nicht das sich aus versehen mal eine Kugel verirrt!), wenn
diese es nicht komisch finden wenn ihre Katze, Hund, Pferd, Kuh oder
andere Haustiere auf ihren eigenen Grundstücken (die sich so mancher Bürger
hart erarbeitet hat) ermordet werden und das alles mit dem Recht des alten
noch vorhandenen Nazigesetzes- das deutsche Jagdgesetz!
Sie wissen doch wohl wo diese Bezeichnung "Gutmenschen" her
kommt, oder?! ... |
Notiz: Häufiger benutzt die politische Rechte den Begriff, um den politischen Gegner zu diskreditieren: Indem sie „linke“ Ideale als „Gutmenschentum“ abwertet, unterstreicht sie den Anspruch, selbst realistisch und auf der Sachebene zu argumentieren, während den als Gutmenschen Bezeichneten damit Realitätsverlust, mangelndes Reflexionsvermögen, ein unrealistisch hoher moralischer Anspruch oder utopische Vorstellungen unterstellt werden.
Die so Angegriffenen sehen darin einen rhetorischen Kunstgriff, der ihre Bestrebungen nach Humanität, Solidarität und sozialer Gerechtigkeit ins Lächerliche ziehen soll. Die Einordnung des Gegenübers als „Gutmensch“ ziehe die Diskussion auf eine persönliche und emotionale Ebene, um so einer inhaltlichen Auseinandersetzung auszuweichen.
Sehr häufig wird der Begriff aber als aggressive Abwehrstrategie gegenüber Kritik an den eigenen Positionen verwendet. Potenzielle Kritik an (tatsächlichen oder vermeintlichen) rassistischen, homophoben, antisemitischen (und zunehmend auch antiislamischen) oder sexistischen Tabuverletzungen soll durch die Abwertung der Person mittels dieser rhetorischen Strategie entkräftet werden.
Der DJV verweist auf Adolf Hitler, der in seinen Reden und seinem Buch „Mein Kampf“ die Vorsilbe gut wiederholt in abwertendem Zusammenhang verwendet hatte. So waren für ihn gutmeinende und gutmütige Menschen diejenigen, die den Feinden des deutschen Volkes in die Hände spielten
In einem Memorandum des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) wird ohne Quellenbeleg behauptet, das Wort sei als politischer Kampfbegriff bereits 1941 benutzt worden. Strittig sei lediglich, ob Joseph Goebbels persönlich das Wort ersonnen hatte oder ob ein Redakteur der Zeitschrift "Der Stürmer" der Urheber dieses Wortes war.
Gutmensch ist eine meist abwertend gemeinte Bezeichnung für Einzelpersonen oder Personengruppen („Gutmenschentum“), denen ein übertrieben moralisierendes oder naives Verhalten unterstellt wird. In der politischen Rhetorik wird Gutmensch als Kampfbegriff verwendet. Der Neologismus leitet sich von „guter Mensch“ ab – und wendet die positive Bedeutung ins Gegenteil.
Benutzer des Begriffs unterstellen Personen oder Personengruppen mit betont moralischer Grundhaltung ein fehlgeleitetes beziehungsweise zweifelhaftes Verhalten. Der Begriff bezieht sich auch auf den Unterschied zwischen 'gut gemeint' und 'gut gemacht'. Ein Gutmensch hat gute Absichten, möchte bestimmte Probleme lösen oder die Welt verbessern. Seine Handlungen oder die verwendeten Mittel gelten aber in den Augen derer, die den Begriff Gutmensch negativ verwenden, als zweifelhaft, meist wegen vermeintlich einseitiger Betrachtung eines Problems, mangelnder Objektivität oder Unkenntnis der Faktenlage. Gutmensch wird oft mit Begriffen wie Pharisäer und Heuchler, seit Mitte der 1990er-Jahre auch mit dem Begriff „Politische Korrektheit“ verbunden und als Anklage verstanden, die drastisch als „Terror der Gutmenschen“ erscheint. Im öffentlichen Sprachgebrauch dient er durchweg als eine negativ konnotierte Fremdbezeichnung. Eine oft ironische, „liebevolle“ Verwendung findet sich zumeist nur in persönlichen Gesprächen, etwa für „das Herz am rechten Fleck haben“, großzügiges Verhalten oder für „übertriebenen“ Altruismus.
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Geschrieben von lozen am Tuesday, 16.February. @ 19:46:58 CET (434 mal gelesen) :: (mehr... | 12418 mehr Zeichen | Kommentare? | Punkte: 4.06) |
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